Dass Wilhelm Molterer twittert, ist ja schon seit ein paar Tagen Thema in der Blogosphäre.
Seine Twitpics geben “interessante” Einblicke in den Wahlkampf.
Auch die SPÖ twittert seit zwei Tagen. Werner Faymann gemeinsam mit Laura Rudas.
Dass Wilhelm Molterer twittert, ist ja schon seit ein paar Tagen Thema in der Blogosphäre.
Seine Twitpics geben “interessante” Einblicke in den Wahlkampf.
Auch die SPÖ twittert seit zwei Tagen. Werner Faymann gemeinsam mit Laura Rudas.
Der Hype um BürgerInnenjournalismus scheint ja in den letzten Monaten wieder ein bisschen zurück zu gehen. Projekte wie zum Beispiel “myheimat” (langsam gewöhne ich mich sogar an diese spezielle Namenskonstruktuion aus Englisch und Deutsch) scheinen sich allerdings etabliert zu haben.
Kürzlich trafen sich 450 der rund 14.000 BürgerreporterInnen.
“myheimat – der Spiegel für das Leben vor Ort. 14.000 Bürgerreporter (Juli 2008) zeigen tagtäglich auf myheimat das Lebenswerte Ihrer Region. Die Wurzeln des Portals liegen in den 90ern: myheimat entstand aus dem Bedürfnis, dass viele Themen aus Kleinstädten und anderen regionalen Mikrokosmen in den Regionalzeitungen keine ausreichende Berücksichtigung fanden. Jeder kann hier über das berichten, was ihn bewegt.
Das Innovative an dem Bürgerjournalismus-Projekt: Die nahtlose Verbindung zwischen Online-Auftritt und Printpublikation. In vielen Teilen Deutschlands erscheinen Beiträge der myheimat-Community gedruckt in lokalen Monatsmagazinen, Tageszeitungen oder Wochenblättern. So erreicht myheimat gedruckt auch die Menschen, die keinen oder nur wenig Bezug zum Medium Internet haben und wird damit für die lokale Wirtschaft zu einer interessanten Werbeplattform.”
Weitere Information findet sich auf der Web-Site des Betreibers, der gogolmedien GmbH & Co. KG.
Im Gegensatz zu den Freien Radios ist myheimat.de ein kommerzielles Projekt. Alle redaktionellen Inhalte werden von ehrenamtlichen BürgerInnen produziert. Die Angestellten verkaufen lediglich die Werbung und generieren die Print-Ausgabe. Solche Projekte machen meinen journalistischen KursteilnehmerInnen immer ein bisschen Angst. Im lokalen Bereich funktioniert das wahrscheinlich auch und kann durch bezahlte JournalistInnen auch gar nicht geleistet werden. Ansonsten wird wohl davon auszugehen sein, dass Projekte wie myheimat.de oder auch die Freien Radios lediglich eine Ergänzung für den etablierten Journalismus darstellen und die Medienlandschaft vielfältiger machen. Die Mühen und Risiken des investigativen Journalismus
werden sie wohl nicht im Stande sein zu tragen.
Interessant in diesem Zusammenhang könnte das us-amerikanische Projekt spot.us werden, das im Herbst starten soll.
“Spot Us” is a nonprofit that allows an individual or group to take control of news by sharing the cost (crowdfunding) to commission freelance journalists.”
Spot.us versucht Crowdfunding im Journalismus zu verwirklichen. Damit wäre zumindest Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft möglich.
Die TAZ schreibt über Crowdfunding unter anderem:
“Crowdfunding. So nennt man es, wenn Leute Geld zusammenlegen, um einen großen Topf zu schaffen - eine Idee, die immer mehr Do-it-yourself-Medienmacher, chronisch knapp bei Kasse, umtreibt.”
Während ORF und Standard noch nicht berichten, hat neuwal.com bereits einen Weblog-Eintrag und twittert live von der Pressekonferenz.
Nachtrag, 10.28: Jetzt ist die Meldung auch beim ORF und im Standard angekommen. Twitter war aber schneller ![]()
Zeit wird es, nach der Ankündigung bei der Wahl 08 antreten zu wollen. Ich nehme an, dass morgen die KandidatInnen präsentiert werden. Bin schon gespannt, wer sich traut bzw. gewonnen werden konnte.
THEMA: Nationalratswahl 2008
WANN: Freitag, 25. Juli 2008, 10:00 Uhr
WO: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
Spekulationen im Standard….
Leider gibt es auf der Web-Site noch immer keine Dynamik, Interakationsmöglichkeit oder Community-Funktionalität, die eine Kampagne zum Sammeln von Unterschriften unterstützen könnte.
Die Freien Radios haben in Österreich ein paar Aspekte des Web 2.0 vorweg genommen. Seit etwas mehr als 10 Jahren gibt es sie mittlerweile. Freie Radios gaben Menschen in Österreich zum ersten Mal die Möglichkeit der Beteiligung an einem elektronischen Medium. Wenn auch die Entwicklung des Internet sie mittlerweile einholt, so bieten Freie Radios doch Produktionsmöglichkeiten und Unterstützung beim Erwerb von Medienkompetenz vor Ort. Mittlerweile gibt es in Österreich 14 Freie Radios, die sich durch offenen Zugang und ein werbefreies Programm auszeichnen.
Das Video wurde übrigens von Okto.tv, dem Wiener Community-TV produziert.
Freie Radios in Österreich from David Roethler on Vimeo.
Zum im Video angesprochenen Projekt Radiodialoge findet sich hier weitere Information.
Interview zum 10jährigen Bestehen der Freien Radios in der Zeitung der KUPF, Kulturplattform Oberösterreich.
Wer in die Sendungen der Freien Radios reinhören will: im Onlinearchiv CBA finden sich zahlreiche Sendungen.
Habe heute für eine Präsentation eine einfache Wortgrafik zum Thema “Politische Kommunikation 2.0″ erstellt. Tagcloud kann man dazu ja nicht ganz sagen, da die Anordnung und Größe der Begriffe zufällig erfolgt.
Hier das Ergebnis mit Begriffen aus diesem Weblog
Und zum Abschluß noch die Tagcloud (hier ist es wirklich eine Tagcloud) aus meiner Linksammlung bei del.icio.us. Gefällt mir sehr gut.
Eva Lichtenberger fällt seit kurzem durch Web 2.0-Aktivitäten auf. Sie hat ein Facebook-Profil mit bereits über 400 “Friends”. Seit ein paar Stunden twittert sie auch. Die Kühschrank-Sache ist nett. Interessant ist aber, dass sie es schafft, mit Flickr-Fotos kurze Geschichten aus ihrem - nicht nur politischen - Leben zu erzählen. Fotos aus vergangenen Jahren, wechseln mit politisch Hintergründigem.
Interview mit ihr auf neuwal.com
Kritisch: Hannes Offenbacher
(Ich habe mich über ihre Kontaktaufnahme gefreut, auch deshalb, da sich gleich ein Email-Dialog ergab).
Eben bin ich auf das Neuwal-Blog gestossen: gute Inhalte und sehr übersichtlich. Ein engagiertes Projekt!
Auch der ergänzende Einsatz von Facebook, Twitter und Friendfied ist gut gemacht.
Ich wünsche viel Erfolg!
Soeben teilte das Liberale Forum in einer Presseaussendung mit, dass es für die Nationalratswahlen am 28. September kandidieren will.
LIF will politischer Kultur in Österreich wieder eine Stimme geben
Das Liberale Forum (LIF) wird bei der kommenden Nationalratswahl antreten. Die unerträgliche politische Situation der letzten Jahre erfordert wieder eine liberale Kraft im Parlament, die für wirtschaftspolitische Vernunft mit soziale Verantwortung und einem ausgeprägten Grundrechtsbewusstsein steht. Die Liberalen wollen der politischen Kultur in Österreich wieder eine Stimme zu geben.
Die Hoffnung, nur eine Partnerschaft aus SPÖ und ÖVP könne die großen Probleme des Landes lösen, hat sich nicht erfüllt. Dem Niedergang der politischen Kultur unter schwarz-blau-orange folgte rot-schwarzer Stillstand. Die Option, mit der ausländerfeindlichen und populistischen FPÖ eine Regierung zu bilden, wird zwar derzeit noch von ÖVP und SPÖ ausgeschlossen, kann aber nach der Wahl doch schlagend werden. Vor allem deshalb, da derzeit alles darauf hindeutet, dass keine anderen Varianten abseits der Großen Koalition möglich sind. Die Liberalen sind daher der Garant dafür, dass es nach der Wahl einen neuen Weg abseits der Großen Koalition und einer blauen Regierungsbeteiligung geben kann. Das LIF nimmt diese Herausforderung an und wird sich daher am 28. September der Wahl stellen.
Was die personelle Frage betrifft werden noch Gespräche geführt, um eine Auswahl für das liberale Team zu treffen. Die endgültige Bekanntgabe der KandidatInnen erfolgt bis spätestens 28. Juli, dem Beginn der Frist zur Unterschriftensammlung.
Bin gespannt, ob das LIF es schafft, personelle und finanzielle Ressourcenknappheit und die fehlende Parteibasis mit Web 2.0-Einsatz wett zu machen.
Die erste Hürde wird das Sammeln der Unterschriften sein.
Heute ist die Version 2.6 der Weblog-Software WordPress erschienen, die ich auch für dieses Weblog verwende. Es gibt zahlreiche neue, sinnvolle Funktionen. Die deutsche Version wird sicher auch demnächst veröffentlicht werden.
Wikipedia schreibt über WordPress:
“WordPress ist ein Weblog-Publishing-System (auch CMS), das vorwiegend bei der Erstellung von häufig zu aktualisierenden Websites, im Besonderen von Weblogs, eingesetzt wird. Es basiert auf der Skriptsprache PHP und benötigt eine MySQL-Datenbank. WordPress ist Freie Software, die unter der GNU General Public License lizenziert wurde. Die quelloffene Software stellen die Programmierer auf der Website kostenlos zum Download bereit. Die Entwickler von WordPress legen besonderen Wert auf Webstandards, Eleganz, Benutzerfreundlichkeit und leichte Anpassbarkeit der Software.”
Weitere Infos zur neuen Version auch bei Ritchie Pettauer.
Wer sich die Installation noch nicht selbst zutraut oder keinen geeigneten Serverplatz hat, kann WordPress auch unter http://wordpress.com/ ausprobieren.
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